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Informationen für Grundschuleltern

Informationen für Grundschuleltern

Alle hier veröffentlichten Informationen sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, gleichwohl kann z. B. beim Versuch, Rechtsvorschriften leicht verständlich darzustellen, die "juristische Genauigkeit" der Aussagen leiden. Sollten Ihre Fragen unten nicht dabei sein oder nur unzureichend beantwortet sein?

Schreiben Sie mir bitte eine Mail in mein Postfach: kelber(at)rks-langenhagen.de. Ich werde mich bemühen, Ihre Frage so schnell wie möglich zu beantworten, bei allgemeinem Interesse stelle ich Frage und Antwort hier ein.

Wer bestehende Rechtsvorschriften lesen will, kann unter www.schure.de recherchieren.
 
T. Kelber
Schulleiter

 

Wann sind die Anmeldungen?

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 vielen Dank, dass Sie und im Internet besuchen und Ihr Interesse bekunden, Ihr Kind an der Robert-Koch-Schule, eine Realschule, anzumelden.

Im weiteren Verlauf erfahren Sie, welche Schritte sie durchführen müssen, damit Sie für Ihr Kind die Onlineanmeldung durchführen können.

Schon jetzt möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Sie am offiziellen Anmeldetag - Donnerstag, 19. April  2018 von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr - dies mit Ihrer Unterschrift bestätigen müssen.

Alternativ können Sie Ihr Kind auch am Freitag, 04. Mai 2018 in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr.

(Eltern, die bereits ein Kind an der RKS haben, bitten wir, einen von diesen beiden Terminen zu nehmen.)

An diesem Anmeldetag wird in der Schule geklärt, ob Ihr Kind die Berechtigung für eine kostenlose Monatsfahrtkarte des GVH erfüllt.

Bitte bringen Sie bei Anmeldung folgende Unterlagen mit:

  • letztes Zeugnis der Klasse 4 im Original
  • Das ausgefüllte Lernmittelmietformular
  • Unterlagen für eine mögliche Reduzierung der Ausleihgebühr für die Schulbücher

Hier gelangen Sie nun zum Online-Formular

Wenn Sie nach Ausfüllen des Formulars den "Anmeldung versenden "-Button am Ende des Formulars drücken, werden die von Ihnen eingegebenen Daten als Email an die RKS gesandt, Sie selbst erhalten zu Ihrer Kontrolle die Daten auch an die von Ihnen angegebene Email-Adresse

Die Online-Datenübermittlung für die neuen 5. Klassen wird ab XX.04.2018 freigeschaltet.

 

Wird es an der Robert-Koch-Realschule ein Losverfahren nach der Aufnahme geben?

Nach der Erfahrung der letzten beiden Jahre scheint ein Losverfahren zum jetzigen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich.
 

Wann kann ich mich in der Robert-Koch-Realschule informieren?


Am Donnerstag, 06. April 2018, 16 - 17:30 Uhr, werden wir einen Tag der offenen Tür veranstalten. Sie und Ihr Kind sind herzlich eingeladen!
 

Sind Themenklassen geplant?

 Ja, wir planen eine Musik-, eine Sport- und eine Forscherklasse.

Nach welchen Kriterien sprechen die Grundschulen eine Schullaufbahnempfehlung für die Realschule aus?

Die Langenhagener Grundschulen haben Absprachen getroffen, die ein möglichst hohes Maß an Gleichbehandlung für die Langenhagener Grundschülerinnen und Grundschüler bei der Laufbahnempfehlung sicherstellen sollen. Dabei soll natürlich nicht schematisch verfahren werden, die genannten Kriterien bilden die Grundlage für die pädagogische Entscheidung.

Für eine Realschulempfehlung sollen grundsätzlich folgende Kriterien erfüllt sein:
Für die Zensuren soll gelten:


- Zwei der Fächer Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und Rechtschreiben sind mindestens mit "gut" bewertet,

- Mehr als die Hälfte aller Fächer sind mit "gut" bewertet, die übrigen Fächer mindestens "befriedigend",

Die Beobachtungen zum Lernverhalten zeigen, dass die Schülerin/der Schüler

- dem Unterrichtsmaterial, zumindest in einigen Fächern, selbstständig Informationen entnahm,

- Aufgaben ohne zusätzliche Hilfe löste

- sich in mehreren Fächern aktiv am Unterricht beteiligte und dem Unterricht im Übrigen still, aber aufmerksam folgte,

- im Wesentlichen ausdauernd und sorgfältig arbeitete.

Muss ich mich an die Schullaufbahnempfehlung halten?

Grundsätzlich ist der Elternwille frei, das heißt, Sie können Ihr Kind anmelden, wo Sie wollen.

Aber:
Leistungsstress zu haben ist ab und zu wichtig und förderlich bei der Persönlichkeitsentwicklung; ihn zu bewältigen muss man allerdings an lösbaren Aufgaben lernen, häufige Misserfolge schaden dem Selbstbewusstsein und der psychischen Entwicklung. Auswirkungen auf das Selbstvertrauen der Schüler kann die Frage haben, ob sich die Eltern bei der Anmeldung zu den weiterführenden Schulen an die Empfehlung der bisher unterrichtenden Lehrkräfte halten. Meist "stimmt" diese nach unserer Erfahrung. Da heutzutage an allen Schulen am Ende der 10. Klasse die gleichen Abschlüsse erlangt werden können, sollte man die Kinder an der "empfohlenen" Schule anmelden.
 

Darf mein Kind im Falle der Nichtversetzung die 5. Klasse wiederholen?


Ja, alle Schülerinnen und Schüler (auch die ohne Empfehlung für die besuchte Schule) dürfen im Falle der Nichtversetzung die 5. Klasse einmal wiederholen.
 

Was passiert bei einer Nichtversetzung am Ende der 6. Klasse?


Wir müssen verschiedene Fälle unterscheiden:


- Hat das Kind bereits die 5. Klasse wiederholt, so muss es (unabhängig von der Empfehlung) in die 7. Klasse der Hauptschule wechseln, da grundsätzlich nicht zwei aufeinanderfolgende Schuljahrgänge wiederholt werden dürfen.

- Hat das Kind die 6. Klasse bereits einmal wiederholt, so muss es ebenfalls in die 7. Klasse der Hauptschule wechseln, da grundsätzlich ein Schuljahr nur einmal wiederholt werden darf.

- Hat das Kind die 5. Klasse nur einmal durchlaufen und die Realschulempfehlung, so kann es die 6. Klasse einmal wiederholen.

- Hat das Kind die 5. Klasse nur einmal durchlaufen und die Hauptschulempfehlung, so kann es auf Beschluss von 2/3 der Lehrkräfte in der Zeugniskonferenz in die 7. Klasse der Hauptschule überwiesen werden.
 

Kann mein Kind durch gute Leistungen später in eine höhere Schulform aufsteigen?


Ja, dies kann auf zwei Arten geschehen:

- Nach wie vor gibt es die Möglichkeit, dass auf Antrag der Eltern und auf Beschluss der Klassenkonferenz eine Überweisung in eine höhere Schulform vorgenommen werden kann.

- Neu hinzugekommen ist die Vorschrift, dass sich alle Schülerinnen und Schüler durch gute Leistungen einen Rechtsanspruch auf Übergang in die nächsthöhere Schulform erarbeiten können, der nicht den Extra-Beschluss der Klassenkonferenz braucht. Diesen Rechtsanspruch muss die Schule unter Bemerkungen auf das Zeugnis schreiben. Die Kriterien für diesen Anspruch sind:
- Durchschnitt Deutsch, Englisch und Mathe: 2,4 und besser,
- 2. Fremdsprache: 3,0 oder besser
- übrige Fächer: Durchschnitt 3,0 oder besser, keine „5“ oder „6“.

In beiden Fällen ist die aufnehmende Schule an den Beschluss bzw. Anspruch gebunden und muss daher aufnehmen. Wir haben bereits die Erfahrung gemacht, dass unsere "Aufsteiger" am Gymnasium in der Regel zurechtkommen!

Wie sind die Bestimmungen für die zweite Fremdsprache an der Realschule?

Der Unterricht in der freiwilligen zweiten Fremdsprache (in der RKS momentan ausschließlich Französisch) beginnt im Jahrgang 6.

Die Zensur in Französisch wird (im Gegensatz zur früheren Regelungen) von Anfang an versetzungswirksam sein, die Eltern müssen sich bei der Anwahl also sehr gut überlegen, ob ihr Kind das schaffen kann. (Wie früher "mal´n halbes Jahr probieren" geht nicht mehr!)
 

Kann mein Kind nach dem Besuch der Realschule später noch Abitur machen?

Natürlich geht das auch weiterhin!

Viele Schülerinnen und Schüler der RKS haben in den vergangenen Jahren nach der 10. Klasse den Wechsel in die gymnasiale Oberstufe vollzogen und sind oft "glatt" bis zum Abitur durchgegangen.

Dadurch, dass neuerdings am Gymnasium die Schulzeit bis zum Abitur auf 12 Jahre verkürzt wird, ändert sich allerdings in Zukunft der Übergangmodus: Unsere Schüler gehen nicht mehr in die 11. Klasse des Gymnasiums über, sondern in die 10. Klasse. Von der Schulzeit bis zum Abitur her gesehen bleibt es für die Realschüler also bei den bisherigen 13 Jahren.
Dabei haben unsere Schülerinnen und Schüler den vermeintlichen Nachteil, ein Jahr gegenüber den Gymnasiasten zu verlieren (wenn die denn "glatt durchgehen"), andererseits haben unsere Schülerinnen und Schüler durch die Wiederholung einen gewissen "Reife-Vorsprung", ganz abgesehen von den ganzen berufsvorbereitenden Maßnahmen, die sie im Gegensatz zu den Gymnasiasten durchlaufen haben.

Des Weiteren gibt es für die Realschüler mit erweitertem Abschluss dann auch noch nach wie vor die Möglichkeit, in den 11. Jahrgang der IGS überzugehen, deren Schülerinnen und Schüler wie die Realschüler weiterhin 13 Jahre bis zum Abitur brauchen.

Zum "Aufstieg zwischendrin" siehe die Antwort zu Frage 8.

 

Muss ich mein Kind auf jeden Fall zur zweiten Fremdsprache an der RKS anmelden, wenn ich ihm den Weg zum Abitur offen halten will?


Bei der Beantwortung dieser Frage muss ich zwei Fälle unterscheiden:

- Wie in Antwort zu Frage 8 erläutert, gibt es den "Aufstieg zwischendrin". Für einen Übergang in´s Gymnasium nach Klasse 5,6,7 oder 8  ist Französisch zwingend notwendig, guten Schülerinnen und Schülern würde ich also immer die Anwahl der zweiten Fremdsprache empfehlen.
Für Schwächere oder gar Hauptschulempfohlene würde ich eher abraten, da nach unseren Erfahrungen die Sache zur Quälerei werden kann. Hier die Möglichkeit zum "Aufstieg zwischendrin" offenzuhalten, wäre unrealistisch. Sinnvoller ist, die Energie für den Erfolg in den anderen "Hauptfächern" einzusetzen.

- Wer nach der 10. Klasse mit dem "Erweiterten Sekundarabschluss I" in die gymnasiale Oberstufe übergehen will, braucht keine 2. Fremdsprache gehabt zu haben, muss dann aber am Gymnasium die 2. Fremdsprache anfangen und bis zum Abitur belegen.
In sofern ist der "Weg nach oben" auch ohne anfängliche 2. Fremdsprache offen.

(Siehe auch Frage 10.)

Kann ich mein Kind auch an der RKS anmelden, wenn ich nicht in Langenhagen wohne?


Hin und wieder kommt es vor, dass Eltern aus anderen Städten oder Gemeinden ihre Kinder an unserer Schule anmelden möchten. Die nachfolgenden Hinweise sollen über den Verfahrensweg informieren, Hilfen zum Abschätzen der Chancen für die Genehmigung geben und ggf. bei der Beantragung einer Schulbezirks-Ausnahmegenehmigung helfen.

Dazu sollen sie Ihnen aber auch die Voraussetzungen aufzeigen, unter denen die beteiligten Schulleiterinnen und Schulleiter ihre Zustimmung geben dürfen. Diese Hinweise können nicht alle möglicherweise vorkommenden Fälle abdecken und erheben von daher gesehen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

1. Zuständigkeiten

Gestellt werden muss der Antrag bei der Schule, in deren Einzugsbereich sich Ihr Wohnsitz befindet. Näheres können Sie beim Schulamt der Stadtverwaltung Ihres Wohnortes erfahren. Diese Schule muss dann ggf. auch nach Rücksprache mit unserer Schule, dem Träger der Schülerbeförderung sowie den beteiligten Schulträgern entscheiden, ob eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen ist.
Wenn sie positiv entscheidet, erhalten Sie von dieser Schule einen schriftlichen Bescheid; entscheidet sie negativ, wird Ihr Antrag mit allen Unterlagen der Landesschulbehörde Abteilung Hannover zur weiteren Bearbeitung und Entscheidung übersandt. In diesem Fall erhalten Sie den Bescheid über Ihren Antrag von der Landesschulbehörde.
Im Falle einer negativen Entscheidung enthält die Ablehnung auch Hinweise auf die Möglichkeit, gegen die Entscheidung Widerspruch einzulegen.

2. Voraussetzungen für eine positive Entscheidung

Da die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nicht unerhebliche Auswirkungen (Schülerbeförderung, Finanzausgleich zwischen den Gemeinden, Raumangebot und Klassenbildung in den Schulen etc.) haben kann, sind die Schulleiterinnen und Schulleiter gehalten, strenge Maßstäbe an die vorgebrachten Gründe anzulegen.
Das Schulgesetz legt in § 63 fest, dass die Ausnahmegenehmigung nur erteilt werden soll, wenn nach Prüfung des Einzelfalls die Versagung derselben eine "unzumutbare Härte" bedeuten würde oder gewichtige "pädagogische Ausnahmegründe" für die Ausnahme sprechen würden.
Diese beiden Tatbestände können je nach subjektivem Empfinden natürlich sehr unterschiedlich interpretiert werden, daher einige Anhaltspunkte:


- Dass Ihnen die für Sie zuständigen Schulen nicht "gefallen", ist so allein noch kein Tatbestand, der eine Ausnahme rechtfertigt. Es muss für den konkreten Einzelfall Ihres Kindes nachgewiesen werden, dass die für Sie zuständigen Schulen nicht geeignet sind.
Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass die Genehmigung nicht z. B. mit dem "schlechten Ruf" der zuständigen Schule oder Gerüchten über Vorkommnisse an der zuständigen Schule begründet werden kann; meist sind gerade die Gerüchte oder der "Ruf" kein Abbild der Wirklichkeit, sondern allenfalls Aufbauschungen einzelner Vorkommnisse der Vergangenheit

- Dass Sie so nahe an Langenhagens Stadtgrenzen wohnen, dass der Schulweg zu uns Ihres Erachtens näher ist als zur nächsten Schule Ihrer Heimatgemeinde, ist grundsätzlich kein Argument. Letztlich ist wichtiger, dass Ihre Gemeinde genau wie Langenhagen Schulen für die Kinder ihrer Bürgerinnen und Bürger finanziert, in diese sollen dann auch die ortsansässigen Kinder gehen.

- Häufig wird mit der Betreuung nach der Schulzeit argumentiert. Da in der Vergangenheit mit diesem Argument manchmal nicht wahrheitsgemäß umgegangen wurde, sind die Schulleiter(innen) gehalten, die entsprechenden Nachweise zu fordern:
- Die Notwendigkeit der Betreuung muss nachgewiesen werden: Bei Berufstätigkeit der Erziehungsberechtigten z.B. durch Arbeitsverträge, Bestätigung des Arbeitgebers oder ähnliches. Auch die Betreuungsbedürftigkeit des Kindes muß ggf. durch entsprechende Atteste, Gutachten oder Stellungnahmen belegt werden.
- Bei bereits erfolgter Betreuung sollten sie den abgeschlossenen Betreuungsvertrag, eine Betreuungsbestätigung der betreffenden Person oder den Nachweis des Hortplatzes beilegen.
In jedem Fall wird eine Erklärung benötigt, warum die Betreuung nicht im Bezirk der zuständigen Schule erfolgen kann und warum es dem Kind nicht möglich ist, die angegebene Betreuungsstelle von der zuständigen Schule aus aufzusuchen.
 

3. Welche Unterlagen braucht die Schule von Ihnen?


In der für Sie zuständigen Schule (siehe 1.) bekommen Sie das Antragsformular. Diesem fügen Sie nach Ausfüllen die schriftliche Begründung Ihres Antrags sowie ggf. vorhandene Bestätigungen über die Betreuung (siehe 2.) oder Ähnliches bei und geben alles zusammen in der zuständigen Schule ab. In jedem Fall sollten von Anfang an alle Ausnahmegründe, die Sie anführen können, von Ihnen in Ihre Argumentation eingebracht werden. Es könnte sich negativ auswirken, wenn Sie Argumente für eine Ausnahmegenehmigung erst in ein ggf. notwendiges Widerspruchsverfahren einbringen.